Begrenzen Sie Ihre Spielzeit

Die technische Weiterentwicklung vor allem in den letzten 5-10 Jahren hat uns als Menschen und Bürger eine Menge angenehmer Verbesserungen gebracht. Die Steuererklärung funktioniert und das ein oder andere Amt ist bereits online. Wir bestellen unsere Geschenke, Mode und Bücher online, ohne auch nur einen Tür vor die Tür zu setzen. Das hat zu einer grundlegenden Änderung der Werte der Gesellschaft geführt.

Mit dem Internet kamen auch die Browserspiele

Irgendwann war die Technik auch soweit, dass kleinere Anwendungen in Form von Spielen im Internet für jedermann verfügbar waren. Sie sollen die Menschen ebenso unterhalten wie Gesellschaftsspiele. Der große Unterschied besteht hier allerdings darin, dass nicht mehr in der physischen Gesellschaft gespielt wird. Die Spielpartner und Gegner sind digital und teilweise sogar virtuell, so dass kein Kontakt mehr stattfinden kann.

Dennoch unterhalten uns die Browserspiele und nicht selten verbringen wir Stunden damit. So fand das Statistische Bundesamt heraus, dass wir im Schnitt 3-4 Stunden pro Tag an unseren digitalen Medien wie dem PC und Smartphone in der Freizeit verbringen. Während dieser Zeit kommunizieren wir darüber, aber ein sehr hoher Anteil der Zeit wird in Browserspiele investiert. Die Gefahr dabei besteht darin, sich in der Online-Welt zu verlieren.

Geben Sie sich ein Zeit-Budget

Grundsätzlich ist nichts gegen das Spielen von Browserspielen einzuwenden. Sie können uns teilweise helfen und fördern unser Verständnis für komplexe Zusammenhängen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass hier auch ein Lerneffekt eintreten kann. Trotzdem sollten Sie die Welt um sicher herum nicht vergessen.

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Gibt es auch Browserspiele für Kinder?

Schnell und kostenlos verfügbare Browsergames sind ideal für Kinder, die nach einem anstrengenden Schultag abschalten und Spaß haben möchten. Aber bei der Fülle an Angeboten ist es für Eltern nicht einfach, geeignete Spiele herauszusuchen. Einige Grundsätze für kindgerechte Browserspiele helfen bei der Orientierung.

Wie sollten Browserspiele für Kinder aufgebaut sein?

Spiele für Kinder sollten einige grundlegende Anforderungen erfüllen:
Eine niedliche, kindgerechte Grafik erhöht den Spaßfaktor für junge Spieler. Viel wichtiger sind aber angemessene Darstellungen ohne Gewalt. Für einen frustfreien Spielspaß sollten die Dialoge unkompliziert und die Aufgaben einfach gestaltet sein. Besonders positiv ist das Angebot eines simplen Tutorials, bei dem die Spielmechaniken erklärt werden.

Gerade am Anfang sollten sie Ihr Kind trotzdem nicht mit dem Spiel alleine lassen. Falls doch Probleme auftreten, können Sie schnell helfen und Frust vermeiden. Außerdem erhalten Sie selbst einen tieferen Einblick in das Spiel und können es auf die tatsächliche Kindertauglichkeit überprüfen.

Der Großteil der angebotenen Browserspiele für Kinder lässt sich in folgende Kategorien einteilen:
Rätsel- und Lernspiele: Auch Eltern, die Videospielen ansonsten misstrauisch gegenüberstehen, haben an Lernspielen selten etwas auszusetzen. Auf spielerische Art erweitern die Kinder ihr Wissen zu bestimmten Themengebieten oder schulen ihr logisches Denken.

Gestalterische Spiele:
Zu dieser Kategorie gehören zum Beispiel die typischen Ankleidespiele. Kinder, die sich gerne kreativ ausleben, haben hier besonders viel Freude.

Geschicklichkeitsspiele:
Diese spaßigen Games sind perfekt für den kurzen Spielspaß zwischendurch. Nebenbei werden hier Reflexe und Koordination geschult.
Solche kurzen Spiele eignen sich auch schon für jüngere Kinder. Andere Spiele sind auf eine längere Spieldauer ausgelegt. Oft müssen Spieler sich einen Account erstellen, um ihre Fortschritte speichern zu können. Diese komplexeren Spiele eignen sich für etwas ältere Kinder ab ca. 10 Jahren.

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